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Ein Ozean später - 8 Monate voller außergewöhnlicher Begegnungen, Herausforderungen, Meilensteine und Freundschaften in unserer schwimmenden Welt

13.04.2015

an ocean later baby gNappies

Es war einmal ein nettes Paar, das ein Baby erwartete und uns eine E-Mail schickte, mit ungefähr diesem Inhalt: "Hallo. Wir sind schwanger und wir leben auf einem Boot. Wir möchten um die Welt segeln und gDiapers verwenden. Könnt Ihr helfen?" Wir haben ja gesagt und unsere gDiapers Blog-Serie „On Location“ gestartet (frühere englischsprachige Blogposts: http://www.gdiapers.com/blog/category/on-location). Mit dieser Blog-Kategorie wollen wir zeigen, wie wir alle mit weniger leben können, um viel mehr Leben für uns all zu haben. Familie für Familie, jede zu ihrer Zeit. Jess, James und ihr kleines Mädchen Rocket sind um die Welt gereist auf den Wellen der Elternschaft und eines nachhaltigen Lebensstils. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir auf ihren Abenteuern mitsegeln durften. Lest hier weiter wo sie waren und was (und wer) hinter dem Horizont auf sie wartet.

an ocean later washing gNappies

Wir haben es geschafft, wir sind sicher in Neuseeland angekommen. Die Überfahrt von Mexiko dauerte insgesamt 8 Monate und 7225 Meilen, wir kreuzten die Inseln im Südpazifik. Diese Reise hat uns durch ganz unterschiedliche Gegenden geführt: die grünen Berge der Marquesas-Inseln, das türkisfarbene Wasser und die weißen Sandstrände der Atolle im Tuamotu-Archipel, lebendiges Stadtleben auf Tahiti, der entspannten Inselcharme Rarotongas, die gespenstisch schönen Höhlen von Niue, die Korallengärten des Königreichs Tonga und die vielfältige Lebendigkeit der Fidschi-Inseln.

an ocean later babywearing gNappiesUnsere Ohren hörten Französisch, Tahitianisch, Tongaisch und Hindi und immer häufiger Neuseeländisch und Australisch. Wir sind im Konvoi mit anderen Bootsfreunden in Mexiko gestartet. Unterwegs hatten wir das Glück, unzählige andere Seglerfamilien zu treffen. Und die Tierwelt ist spektakulär! Wir hatten spektakuläre Möglichkeiten, um mit Mantas und Haien schnorcheln und an der Seite von migrierenden Buckelwalen zu segeln. Wir wurden sogar von Orcas und Pinguinen in Neuseelands Bay of Islands begrüßt.

an ocean later gNappiesUnd, natürlich, haben wir den ganzen Weg mit gDiapers gewickelt. Wir sparten unsere Einweg-Einlagen für die langen Fahrten zwischen Inselgruppen auf, im Alltag nutzten wir überwiegend Stoffeinlagen. Das ist nicht ganz ohne Herausforderungen: Unsere Frischwasserkapazität ist auf 450 Liter oder knapp 120 Gallonen begrenzt. Wenn man Ozeane überquert oder auf den langen Passagen zwischen weit entfernten Inselgruppen mit eingeschränkter Verfügbarkeit von Süßwasser, muss man wirklich jeden einzelnen Tropfen Wasser sparen, wo immer man das kann. Das kann recht schwierig ein, wenn man jeden Tag schmutzige Stoffwindeln waschen muss. Glücklicherweise sind Wolkenbrüche im Süd-Pazifik keine Seltenheit. So konnten wir zusätzliches Wasser auffangen. Man sieht plötzlich auch jede Dusche mit anderen Augen, sie bedeutet so viel für die Familie.

Außerdem hatten wir einige besondere Meilensteine während dieser Zeit. Auf unserer 26 Tage Passage von Mexiko nach Französisch-Polynesien begann Rocket zu krabbeln. Ihre ersten strahlend weißen Zähnchen bohrten sich im Alter von 10 Monaten in Hiva Oa durch. Wir feierten ihren ersten Geburtstag in Bora Bora mit ihrem allerersten Schokoladenkuchen! Als wir nach Tonga kamen, sagte sie ihr erstes klar verständliches Wort: "Banane". Im September fing sie an zu laufen. Das Baby-Netz das wir um die gesamte Außenseite des Bootsgeländers angebracht hatte, war jetzt doppelt sinnvoll. Wenn wir vor Anker lagen konnte sie sich sogar frei an Deck bewegen. Sie hilft mir sogar beim Auswaschen der gDiaper Stoffeinlagen oder gibt mir Wäscheklammern, um sie aufzuhängen!

Aber, bevor Ihr denkt, dass unsere Reise idyllisch war, sollte ich darauf hinweisen, dass eine Weltumseglung mit einem Kleinkind auf jeden Fall harte Arbeit ist. Seit unserer Abreise aus England im Jahr 2011, wurde aus James und mir ein ziemlich kompetentes und effizientes Segelteam. Durch die „Zugabe“ eines Säuglings bekam unser Schiffsteam ziemlich schnell eine neue Dynamik. Es war jetzt James, der die meisten körperlichen Arbeiten übernahm während ich mich um das Baby kümmerte. Das ist nicht immer ein Problem, aber die Passagen in der Südsee waren besonders anspruchsvoll in diesem Jahr. Die Notwendigkeit, wach, fehlerfrei und fit zu segeln in Kombination mit einem schnell wachsenden Baby, durchwachten Nächten und ungünstigen Wetterbedingungen führte dazu, dass unsere Reise nicht mehr einfach war wie in unseren Zeiten als Zweierteam.

Die Antwort, die wir fanden, war zuzugeben, dass wir zusätzliche Hilfe brauchen. Wie es der Zufall wollte, sind die Länder auf unserer Reiseroute voller Reisender die auf eine Mitfahrgelegenheit auf einem der vorbeifahrenden Boote hoffen, um von Insel zu Insel zu hüpfen. Wir hatten das Glück, einen jungen Kalifornier namens Chris zu treffen, den wir probeweise als „extra Paar Hände“ an Bord ausprobierten. Es stellte sich als eine fantastische Entscheidung heraus! Er wurde schnell Teil unserer Segelfamilie, erwies sich als schneller und kompetente Segel-Lehrling und ein Naturtalent in Sachen Babybetreuung von Rocket!

Er war maßgeblich daran beteiligt, Rockets Schwimmkenntnisse zu fördern. Und unser Vertrauen als Schwimm-Trainer zu ihr, denn in einem früheren Job gab er kleinen Kindern Schwimmunterricht! Rockets Können und ihre Freude im Wasser ist für uns sehr wichtig, als Boot-Baby ist sie zwangsläufig oft in und auf dem Wasser. Ich glaube, unsere Begeisterung hat sich übertragen auf sie, denn sie scheint immer glücklich beim Spielen im Meer, selbst wenn wir sie überreden zu mit dem Kopf unter Wasser zu tauchen.

Die Fidschi-Inseln waren unsere letzte Station vor der Reise nach Neuseeland und vor dem Beginn der Wirbelsturm-Saison. Dort verabschiedeten wir unser zusätzliches Crewmitglied Chris. Und wir begrüßten einen neuen Lebensabschnitt in unserem eigenen Leben: James und ich beschlossen zu heiraten und den bedeutendsten aller Knoten zu binden in einer ruhigen und kleinen Zeremonie in Savusavu.

an ocean later announcement gNappiesJetzt, da wir sicher nach Neuseeland gesegelt sind, haben wir es ganz offiziell um die halbe Welt geschafft seit wir im August vor 3 Jahren und 18.000 Meilen in England starteten. Wir planen hier an der Küste auf- und abzusegeln und hoffen, auch etwas vom Land zu erforschen. Denn, es wird ein wenig dauern, bis die nächste Ozeanüberquerung ansteht. Wir freuen uns nämlich sehr, dass wir unsere neuesten Nachrichten hier mit Euch teilen können: Wir werden die Stammbesatzung unseres kleinen Segelboots erweitern – mit unserem zweiten Bootsbaby im Juli! Keine Sorge, wir planen nicht, das Segeln aus unserem Leben zu verbannen. Wir werden einfach unser Abenteuer ein wenig anpassen an das, was sich am besten für unsere wachsende, schwimmende Familie anfühlt!


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